Grundierungen BG80
Häufige Fragen zu BG80 & BG80T
Hier erklären wir, wann eine Grundierung nötig ist, worin sich BG80 und BG80T unterscheiden und was bei Beton, Estrich, Saugfähigkeit und Restfeuchte zu beachten ist.
Grundierung
In den meisten Fällen ja. Eine Grundierung sorgt für die Haftung der Beschichtung, bindet Staub und reguliert die Saugfähigkeit des Untergrunds. Nur bei sehr gut vorbereiteten Böden kann auch mit B471 selbst grundiert werden. Welche Grundierung im Einzelfall passt, hängt vom Untergrund ab.
Das richtet sich nach dem Untergrund: Für trockene mineralische Untergründe ist BG80 die Standard-Grundierung. Bei poröseren oder leicht feuchten mineralischen Untergründen ist BG80T die richtige Wahl. Bei gut vorbereiteten Böden kann auch B471 als Grundierung dienen.
BG80 ist bis 3 % Restfeuchte geeignet. BG80T ist für Restfeuchte von 3 bis 6 % vorgesehen. Danach kann mit unseren Epoxidharz-Systemen nicht mehr gearbeitet werden.
Bei erhöhter Restfeuchte im mineralischen Untergrund ist BG80T die passende Grundierung. Sie ist für Restfeuchte von 3 bis 6 % vorgesehen, während BG80 für trockene Untergründe bis 3 % gedacht ist.
Ein typischer Aufbau richtet sich nach Untergrund, Feuchtigkeit und gewünschtem System. Üblicherweise werden Untergrundvorbereitung, passende Grundierung und danach die eigentliche Beschichtung aufeinander abgestimmt.
Bei leicht feuchtem Beton ist zuerst zu klären, ob es sich wirklich nur um Restfeuchte im mineralischen Untergrund handelt oder um ein weitergehendes Feuchtigkeitsproblem. Für kritischere oder leicht feuchte mineralische Untergründe ist BG80T grundsätzlich die naheliegendere Grundierungsrichtung.
Bei mineralischen Untergründen wie Beton oder Estrich ist die Restfeuchte entscheidend für die Eignung des Systems. BG80 ist für Untergründe mit bis zu 3 % Restfeuchte vorgesehen, BG80T für Bereiche von 3 bis 6 % Restfeuchte. Liegt die Restfeuchte über 6 %, sind unsere Epoxidharz-Systeme dafür nicht mehr geeignet.
